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Farmhopping 2015

Verfasst von Devi Nuscheler am 17.12.2015 in der Kategorie Allgemein, Biberbau unterwegs. Kommentare deaktiviert für Farmhopping 2015

IMG-20151211-WA0011Wie in jedem Jahr, haben wir auch 2015 ein Farmhopping unternommen. Dieses besteht darin, andere Einrichtungen wie unsere zu besichtigen, zu sehen, wo die Unterschiede bei der Bewältigung unserer Arbeit liegen und sich inspirieren zu lassen.

So sind wir am Donnerstag nach Dreieich und am Freitag bis nach Karlsruhe gefahren um uns zwei interessante Aktivspielplätze bzw. Kinder- und Jugendfarmen anzusehen.

Am 10. Dezember ging es für uns zur Kinder- und Jugendfarm in Dreieich. Das „Dreieichhörnchen“ war nicht für uns alle neu, da Jens, der Gründer vom Biberbau, dort bereits gearbeitet hat. Für uns andere war es aber das erste Mal und wir waren alle sehr angetan von der tierischen Vielfalt, die wir geboten bekommen haben. Wie auch auf dem Biberbau, gab es dort Mehrschweinchen, Hasen, Enten, Hühner und Farmkatzen, zudem wurden wir aber auch von Schafen, einem Hund und zwei Ponys begrüßt. Es war interessant, zu sehen, wie sich deren Arbeit von unserer unterscheidet, gerade durch die Ponys. Trotzdem gab es auch sehr viele Parallelen zum Biberbau, wie zum Beispiel, die Feuerstelle für Stockbrot, den Garten und natürlich das Hüttendorf. Wir waren positiv überrascht, wie viele Bäume es auf dem Platz gab. Nachdem wir uns alles angeguckt haben, kamen wir nochmal rein auf einen Kaffee mit der Leiterin. Beim Schmusen mit den Katzen unterhielten wir uns lange und ausgiebig, bis wir dann auch wieder Fahren mussten.

Zum Kräfte tanken sind wir dann mit dem ganzen Team noch was leckeres essen gegangen und genossen den lustigen Abend sehr.

Freitag ging es dann nach Karlsruhe. Nach einer eineinhalb Stunden langen Fahrt kamen wir endlich an. Den Aktivspielplatz in dieser wirklich schönen Gegend zu finden stellte sich als schwieriger dar, als wir dachten, doch auch diese Herausforderung bewältigten wir. Keiner von uns kannte die Günther-Klotz-Anlage und wir waren sehr gespannt. Als wir dann vor dem Tor standen, viel uns gleich als erstes die riesige Kletterwand auf. Von dem Leiter des Aktivspielplatzes wurden wir freundlich empfangen. In dem (wohlbemerkt sehr schönem) Hauphaus unterhielten wir uns bei Kaffee und Tee über die Einrichtung. Es gibt dort keine Tiere und der Platz hat auch keine Internetseite und da fragten wir uns natürlich, wie dieser Ort überhaupt bestehen kann. Es wurde uns erklärt, dass die Günther-Klotz-Anlage viel von der Stadt und von ihrem Träger unterstützt wird, was wir ja leider nicht wirklich von uns behaupten können. Besonders interessant war allerdings, dass sie eine Kooperation mit den Schulen der Umgebung haben, was wir für gar nicht so dumm halten und auch versuchen werden bei uns umzusetzen. Nach dem sehr informativen Gespräch besichtigten wir den Platz und alle waren sofort angetan von dem Hüttendorf. Es gab bunte Hütten, große und kleine. Viele hatten Leitern, die auf das Dach führten und teilweise gingen diese Häuschen bis in 3-4 Meter Höhe! Es ist schwer vorzustellen, welche Verantwortung man hier trägt und wie viele Gefahren es gibt, doch es scheint zu funktionieren. Das Team hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß an dem Platz und wir haben uns alle wieder wie Kinder gefühlt.

Unterm Strich haben wir viele Anregungen bekommen und Ideen sammeln können. Jetzt sind wir alle um eine Erfahrung reicher.

Den Prozess der Verwirklichung dieser Inspirationen könnt Ihr demnächst selbst auf dem Biberbau miterleben.



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