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Austauschwochenende des BdJA in Freiburg

Verfasst von Isabel Davin am 27.09.2010 in der Kategorie Allgemein, Biberbau unterwegs. Kommentare deaktiviert

Austauschwochenende des BdJA in FreiburgDer Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V. (BdJA) ist ein bundesweiter Dach- und Fachverband für die Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Zweimal im Jahr organisiert der BdJA ein ATW, ein Austauschwochenende, an unterschiedlichen Standorten in Deutschland. Mitarbeiter, die auf Kinder- und Jugendfarmen, Aktiv- und Bauspielplätzen, Kinderbauernhöfen und Einrichtungen solcher Art beschäftigt sind, gleich ob ehrenamtlich, nebenamtlich oder hauptamtlich tätig, haben die Möglichkeit an diesen Fortbildungen teilzunehmen. Dies betrifft jedoch ausschließlich Einrichtungen und Vereine, die im BdJA Mitglied sind.


Diese Austauschwochenenden beinhalten mehrere unterschiedliche Workshops zu verschiedenen Themen, die im Rahmen der Arbeit auf solchen Plätzen Relevanz haben und die dazu dienen können, neue Erkenntnisse zu bekommen, die man im Weiteren in der eigenen Einrichtung anwenden kann.
Die jeweiligen Workshops finden immer auf den gegebenen pädagogischen Plätzen des Ortes statt. Das ATW des des Jahres 2010 bat beispielsweise Workshops zu folgenden Themen an: Ökologischer Weinanbau als Schul-Kooperationsprojekt, Krummholz und Gradschnitt- Bau einer Holzschnitzbank-, vom Lein zum Flachs zum Leinen, Einführung in die Erlebnispädagogik, u.a.

Isabel Davin vom Team der Kinder- und Jugendfarm Biberbau, nahm an dieser Fortbildung im September teil und belegte dabei den Workshop „Vom Lein zum Flachs zum Leinen“. Dieser erstreckte sich über eineinhalb Tage und fand auf dem „Kunzenhof“ in Freiburg statt. Der Lernort Kunzenhof ist ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Tieren und viel Grünland. Hier finden regelmäßig Projekte mit Gruppen statt, die sich primär mit der Frage nach der Herkunft unseres Essens, unserer Kleidung und von Energien beschäftigen.
In diesem Workshop ging es darum, zunächst die Flachspflanze kennen zu lernen und im Folgenden den Prozess der Verarbeitung dieser Pflanze bis zum Leinen theoretisch und praktisch zu durchlaufen. Am Beispiel Flachs/Leinen kann der Zusammenhang ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte gezeigt werden zudem die Basis für bewusstere Entscheidungen der jeweiligen Konsumenten gesetzt werden.

Es war ein sehr spannender und aufschlussreicher Workshop, der laut Isabel durch theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung sehr vielseitig war. Einige Samen hatte Isabel auch im Gepäck, Vielleicht heisst es dann im nächsten Jahr auch im Biberbau “vom Lein zum Flachs”.



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